Are Waerland wurde 1876 in der Stadt Ekenäs geboren. Als Kind litt Waerland unter diversen Krankheitssymptomen wie Kopfschmerzen, schlechtem Gedächtnis, chronischen Magenproblemen und Verstopfung. Er brach wegen seines schlechten Gesundheitszustands ein Studium der Philosophie ab und übernahm die Leitung einer Volkshochschule.

Einige Zeit später verließ er Schweden und ging nach London, um dort Medizinstudien zu betreiben und nicht zuletzt um eine Therapie für seine Beschwerden zu finden. Er empfand Methoden der Abhärtung, wie kalt zu duschen und bei offenem Fenster zu schlafen, als hilfreich. Ihn inspirierte die Lektüre eines Buches von Alexander Haig. Nach dem Vorbild Haigs und auf Grund von Berichten über die Ernährungsweise des Volks der Hunza stellte Waerland seine Ernährung um und wurde Vegetarier. Seine Symptome verschwanden in London innerhalb von drei Jahren, was er vor allem auf die Rohkost zurückführte. Er starb 1955.

Auszüge aus einem Heftchen: Wie wir Gesundheit erlangen und bewahren

Was ist Gesundheit? – Was ist Krankheit?

Die Gesetze der Natur sind sehr einfach,

so wie es alle großen Dinge und alle tiefen Wahrheiten sind. Aber die Natur, wie die Wahrheit, lässt keine Kompromisse zu. Es ist so, wie Goethe sagt: “Die Natur ist immer wahr, immer ernst und lässt sich nie düpieren. Sie versteht keinen Scherz und kennt keine Kompromisse. Sie hat immer recht, während die Fehler und Irrtümer von den Menschen gemacht werden.“

Die Fragestellung: Was ist Gesundheit?

Mangelnde Gesundheit! Zwei Worte, die das Rätsel meines Lebens enthielten. Ich fragte mich: Was ist Gesundheit? Wenn ich nur diese Frage lösen könnte, so würde ich natürlich auch imstande sein, das Rätsel meiner Krankheit zu lösen. Denn es ist logisch: Wenn wir nur genau wüssten, was Gesundheit ist, dann würden wir auch die Krankheiten überwinden können und die Krankheiten würden in derselben Weise verschwinden, wie die Dunkelheit verschwindet, wenn man ein Licht anzündet.

Je mehr ich über den Gegenstand nachdachte, desto mehr kam ich zu dem Schluss, dass Krankheit nur etwas Negatives sei, hervorgerufen durch mangelnde Gesundheit. Von diesem Standpunkt aus beschloss ich, die Frage der Gesundheit als ein medizinisches und philosophisches Problem zu studieren.

An der Universität bat ich zu allererst meine medizinischen Studienfreunde, mir zu erklären, was Gesundheit sei. Zu meinem großen Erstaunen fand ich, dass keiner von ihnen mit eine befriedigende Antwort geben konnte.

Schließlich suchte in den Professor für innere Medizin auf, den ich gut kannte, und bat ihn, mich über diese wichtige Frage aufzuklären. Ich erzählte ihm, warum ich gekommen war und bat ihn, mir eine klare, einfache und logische Definition von der Gesundheit zu geben.

Er schien sehr überrascht von meiner Frage, kratzte sich den Kopf und ging in seinem Studierzimmer auf und ab. Dann schlug er das Wort in mehreren Wörterbüchern und medizinischen Fachbüchern nach, aber konnte scheinbar keinen Aufschluss bekommen. „Mein lieber Freund“, sagte er schließlich, „es tut mir sehr leid, aber auf deine Frage kann ich dir keine Antwort geben. Gesundheit ist nicht mein Gebiet. Wir Mediziner befassen uns nur mit Krankheiten. Solange die Menschen gesund sind, haben wir sozusagen nichts mit ihnen zu tun.“

Daher ging ich nach England, und es dauerte nicht lange, bis ich mir darüber klar wurde, dass ich hier ein Volk gefunden hatte, das seit Jahrhunderten gerade mit diesem Problem gerungen und es auch bis zu einem gewissen Grad gelöst hatte. Jetzt fing ich an, wie die Engländer, bei offenen Fenstern zu schlagen, Sport zu treiben, und ich erdachte ein besonderes System von Körperübungen, die den Körper stählen und kräftigen sollten. Durch meine veränderte Lebensführung wurde ich allmählich von einem Schwächling in einen Sportsmann und Athleten verwandelt.

Der Weg der Erfahrung

Ich wusste jetzt, dass ich dabei war, den rechten Weg zu finden. Aber noch war ich nicht am Ziel; denn meine Kopfschmerzen hielten noch an und ebenso meine Erkältungen, und meine Verdauung ließ auch noch zu wünschen übrig. Aber auch hier griff die Vorsehung ein, als ich eines Tages in ein Schaufenster blickte und ein kleines Buch in blauem Einband entdeckte. In goldenen Buchstaben trug es die Aufschrift: „Diät und Nahrung in Beziehung zu Gesundheit, Krankheit und Kraft der Ausdauer“, von Dr. Alexander Haig.

Nachdem er (Haig) versucht hatte, seine Ernährung auf verschiedene Weise zusammenzustellen, fand er, dass, wenn er aus seiner Kost Fleisch, Fisch und Eier und auch Tee, Kaffee, Kakao und alkoholische Getränke ausschloss und sich außerdem des Rauchens enthielt, seine periodischen Kopfschmerzen abnahmen und schließlich ganz verschwanden. Er schreibt: „Dadurch, dass ich in dieser Weise meine Lebensweise änderte, wurde ich schließlich Herr meiner Beschwerden, und zwar bis zu dem Grade, dass ich bestimmen konnte, ob und wann ich Kopfschmerzen haben sollte und wie lange sie dauern würden.“ Dr. Haig schließt mit den Worten: „Wissen ist Macht, und wenn es keine Macht ist, ist es auch kein Wissen.“

Den eigenen Verstand gebrauchen!

Ich kam zu dem Schluss, dass Krankheiten gruppenweise auftreten und auch gruppenweise verschwinden. Indem ich mich selber heilte, lernte ich, dass wir es im Grunde nicht mit einzelnen Krankheiten zu tun haben, sondern nur mit den Folgen einer falschen Lebensführung. Gerade hier fand ich, hatten die Menschen eine Begriffsverwirrung angerichtet. Man hatte Krankheiten als selbständige Einheiten betrachtet, genau in derselben Weise, wie wir selbständige Pflanzen- und Tierwesen haben.

Wenn aber Krankheiten gruppenweise auftauchen und gruppenweise verschwinden, so sind sie sicher nicht selbständige Einheiten, sondern Symptome konstitutioneller Störungen. Und wenn sie noch dazu verschwinden, wenn wir unsere Lebensführung ändern, dann sind sie sicher nichts anderes als das Ergebnis einer falschen Lebensweise. Wie können wir uns dann der Schlussfolgerung entziehen, die sich aufdrängt, nämlich, dass wir es nicht mit Krankheiten, sondern mit Fehlern in unserer Lebensführung zu tun haben!

Fehler in der Lebensführung

Die nächste Frage, die uns alle angeht, ist die: Welches sind denn diese Fehler in unserer Lebensführung, und wie haben sie so katastrophale Folgen hervorgerufen?

Liebe Leser, wir können unmöglich dieses Problem lösen, wenn wir uns nicht wieder der Natur zuwenden und uns fragen, wie der Mensch entstanden ist und wie seine ursprüngliche Lebensführung war. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, müssen wir uns der Biologie zuwenden.

Die Biologie gibt Antwort

Mein großer Lehrer in Biologie war der berühmte englische Anatom und Anthropologe Sir Arthur Keith, den ich als den größten Biologen überhaupt betrachte.

Seiner Meinung nach lebte der Mensch fünfundzwanzig Millionen Jahre lang in den Bäumen. Hier hatten unsere biologischen Vorfahren während dieser ganzen Zeit ihre Wohnung, bis sie schließlich auf die Erde herunterkamen, in die nichttropischen Gegenden eindrangen und Höhlenbewohner wurden.

Wie ernährten sich unsere biologischen Vorfahren?

Jetzt werden Sie natürlich in erster Linie an Obst als den Hauptbestandteil ihrer Nahrung denken! Aber dies ist ganz und gar falsch, weil Obst auch im tropischen Klima nur während der Obstzeit vorkommt und dann verschwindet, während die Bäume ihr Laub behalten und ihre Knospen das ganze Jahr hindurch entwickeln. Daher müssen es in erster Linie die grünen Blätter, die Knospen und Schößlinge gewesen sein, die die Hauptnahrung unserer biologischen Vorfahren ausmachten, das heißt: rohes Blattgemüse.

Das Säuren-Basen-Gleichgewicht

Nun weiß jeder Physiologe, dass das grüne Blatt, die Knospen und die Schößlinge alle die Faktoren – mineralische Salze, Vitamine und das bestmögliche Protein usw. – enthalten, die der Mensch braucht. Das grüne Blatt und die Knospen sind die beiden Faktoren in einem Diätsystem, die erforderlich sind, um ein Gleichgewicht zu schaffen. Es ist eine Tatsache, dass z. B. der gänzlich vegetarisch lebende Gorilla sich hauptsächlich von Bambusknospen und grünen Blättern ernährt.

Das grüne Blatt ist das alkalische Element und die Knospe das saure Element. Ohne ein gewisses Quantum von Ernährungsstoffen, die alkalische Salzen, und andere, die gewisse Säuren enthalten, können wir keine wahrhaft biologische Ernährung aufbauen.

Ich möchte sagen, dass das grüne Blatt und die Knospe in ihrer natürlichen ungekochten Form die Grundlage bilden müssen, auf der wir unsere Ernährung zusammenstellen – eine Ernährung, die das Leben aufbauen und erhalten soll.

Schon in der Bibel steht es!

In der Offenbarung Johannis, Kap. 22, Vers 2, steht geschrieben: „Die Blätter der Bäume dienten den Völkern zur Nahrung.“

Es ist leicht nachzuweisen, dass es gerade diese Nahrung war, die unsere biologischen Vorväter in den Baumwipfeln und auf dem Boden mühelos fanden und die unseren gesamten Verdauungsapparat mit all seinen verschiedenen Organen und wundervollen Drüsen aufbaute. Deswegen müssen auch diese Verdauungsorgane durch eine artfremde Kost erkranken und auch durch eine artähnliche Kost genesen. Ja, unser ganzer Organismus, dieses sinnreiche Werkzeug der Seele und des Geistes, kann durch eine biologisch richtige Kost so gesund werden, dass er nicht mehr erkranken kann. Klinische Versuche mit verschiedenen Kostsystemen haben uns unwiderlegbare Beweise hierfür geliefert.

Das Rätsel des Dickdarms

Nehmen wir z.B. die Erkrankungen des Dickdarms, der bisher ein Rätsel für die Mediziner war. Prof. Metchnikoff, der Nachfolger des großen Pasteur, der in meiner Jungend der Leiter des Pasteurinstitutes war, betrachtete den Dickdarm als die Quelle so vieler Krankheiten, dass er vor fünfzig Jahren dem Gedanken Ausdruck gab, dass der Dickdarm von jedem neugeborenen Kinde entfernt werden sollte. In dieser Ansicht wurde er auch von anderen Autoritäten unterstützt.

Es war mir schon damals ganz klar, dass er sich irren musste und dass die krankhaften Zustände und alle die verschiedenen Krankheiten, welche dieser Darm im menschlichen Körper hervorrief, durch uns bisher unbekannte Ursachen bewirkt wurden.

Der erste Biologe, der das Rätsel des Dickdarms löste, ist meiner Meinung nach Sir Arthur Keith. Er ist der erste, der den Zusammenhang zwischen der Ernährung des primitiven Menschen und der Entstehung dieses Organs entdeckte. In einem seiner Werke sagt er, dass es in der natürlichen Nahrung unserer Vorfahren, im grünen Blatt, in den Schalen und Obstkernen eine Menge Zellulose gab, die weder vom Magen noch vom Zwölffingerdarm noch vom Dünndarm verdaut werden konnte.

Wie die Natur ihre Probleme löst

Die Natur stand damit vor einem großen Problem. Es standen ihr nur zwei Wege offen. Entweder musste sie ein Organ mit einer Anzahl Drüsen schaffen, deren Säfte die Zellulose auflösen konnten, um den reichen Gehalt an Mineralien, Vitaminen, Protein und anderen Stoffen dem menschlichen Organismus zugänglich zu machen,  oder sie musste einen anderen, einfacheren Weg finden, dieses Ziel zu erreichen, da Drüsensäfte ein sehr kompliziertes und kostbares Produkt der körperlichen Tätigkeit sind. Die Natur löste dieses Problem schnell, denn die Lösung lag dicht bei der Hand.

Lässt man z. B. auf dem Rasen im Garten einige Kohl- und Salatblätter, die Schalen von Äpfeln, Orangen und dergleichen liegen, so wird man finden, dass diese Reste nach einigen Stunden oder Tagen voller Gärungsbakterien sind, die sehr geschickt die Zellulose in den Vegetabilien auflösen. Gerade diese geschickten Arbeiter rief die Natur herbei und lud sie ein, sich in dem Dickdarm des Menschen niederzulassen, um für freie Kost und Logis die für sie geeignete Arbeit zu leisten. Sie folgten dem Ruf und installierten sich im Dickdarm, dessen ersten, sehr kräftig entwickelten Teil, den Blinddarm (Caecum), Sir Arthur Keith als unseren zweiten Magen betrachtet.

(Gewöhnlich verwechselt man den Namen des großen Blinddarms mit dem des kleinen Appendix, seinem wurmähnlichen Anhang.)

Sir Arthur Keith kam zu diesem Schluss, als er die Lebensweise unserer nächsten Verwandten in der Tierwelt und die Funktionen desselben Organs bei den menschenähnlichen Affen studierte.

Die Rolle der Gärungsbakterien

Es ist eine Tatsache, dass jedes Kind mit einem sterilen Darm zur Welt kommt. Aber nur zehn Stunden nach der Geburt wimmelt schon der Dickdarm von gerade dieser Art Gärungsbakterien, die so geschickt sind, Zellulose aufzulösen. Natürlich haben sei zunächst im Darm des Neugeborenen keine Zellulose zu verarbeiten, aber in der Wartezeit versorgt sie die Natur mit einem Nahrungsstoff, der besonders für sie hergestellt wird: es ist dies der Zucker, der in der Muttermilch enthalten ist. Diese besondere Art Zucker entgeht den Verdauungsversuchen des Magens, des Zwölffingerdarms und des Dünndarms und erreicht fast unverändert den Dickdarm, gerade um die Gärungsbazillen zu füttern, die mit dieser Kost gut gedeihen – in Erwartung der Zellulose, die kommen sollte, wenn einmal das Kind Zähne bekommen hat und mit einer normalen Kost leben kann.

Die Fäulnisbakterien

Aber , meine lieben Leser, was geschieht! Wenn das Kind Zähne bekommen hat, werden die Bakterien nicht mit Zellulose, sondern mit ganz anderen Stoffen gefüttert, in der Hauptsache mit Fleisch, Fisch und Eiern, die von Fäulnisbakterien wimmeln.

Es gibt ja z. B. 1 ½ Millionen Fäulnisbakterien in einem Gramm Fleisch, 120 Millionen in einem Gramm Fisch, 150 bis 220 Millionen in einem Gramm Ei! Diese Fäulnisbakterien aber sind die schlimmsten Feinde der Gärungsbazillen, bekämpfen sie und vertreiben sie aus dem menschlichen Darmkanal.

In dieser Weise arbeitet der zivilisierte Mensch gegen die Natur. Statt einer Flora von Gärungsbazillen finden wir gewöhnlich im menschlichen Dickdarm eine Heerschar von Fäulnisbakterien, die allmählich den Dickdarm zugrunde richten und zweifellos die Hauptursache seiner Erkrankungen sind.

Die Verstopfung

Es ist leicht zu beweisen, dass sie es sind, die Verstopfung verursachen; denn alle Menschen, die von lacto-vegetabilischer Rohkost leben, sind von dieser Beschwerde ganz frei.

Man kann es als eine Regel aufstellen, dass der Mensch wenigstens 85% Gärungsbakterien im Dickdarm haben muss, um gesund zu sein. Bei der gewöhnlichen zivilisierten Kost hat er aber nur 15% davon und 85% Fäulnisbakterien. Wenn er nicht Fleisch, Fisch und Eier aus seiner Kost ausschließt und von einer rein lacto-vegetabilischen Diät mit Obst, Getreide und ungekochtem Gemüse lebt, kann er selbstverständlich diese Flora nicht züchten und erhalten.

Alle diese Nahrungsstoffe sind am besten so zu verzehren, wie die Natur sie hervorgebracht hat, ohne jede künstliche Zubereitung, denn:

Die Natur ist der beste Koch.

Als ich Sir Arthur Keiths Theorie über die Entstehung und die Funktionen des Dickdarms kennen lernte, ist es mir sofort klar geworden, dass meine falsche Kost die einzige Ursache meiner schlechten Gesundheit war und dass sie alle die Krankheiten, die mich während der beiden ersten Jahrzehnte meines Lebens belästigten, hervorgerufen hatte.

Ich begriff außerdem, warum die zivilisierten Menschen, die von Fleisch, Fisch und Eiern leben, ungekochtes Gemüse vermeiden: weil sie fühlen, dass sie es nicht gut verdauen können.

Dies ist ganz richtig: sie können es nicht gut verdauen, weil sie nicht über die nötigen Arbeiter verfügen, die die Zellulose im Dickdarm auflösen. Solange sie nicht die natürliche Bakterienflora im Darm wiedererlangen können, so dass der Dickdarm nach den wundervollen und weisen Gesetzen der Natur arbeiten kann, werden sie nicht imstande sein, von dieser biologisch richtigen Kost in der richtigen Weise zu leben.

Jede Krankheit ist überwindbar

Immer hat es sich erwiesen, dass es keine einzige Krankheit gibt, die schließlich nicht überwunden wird und verschwindet, wenn der Patient sein Leben nach diesen Grundsätzen einrichtet und Energie und Ausdauer genug besitzt, um sie konsequent durchzuführen.

Denn diese Prinzipien, liebe Leser, gehorchen den ewig gültigen Gesetzen, auf denen die Natur den menschlichen Organismus aufgebaut hat und erhält. Der Gehorsam gegen die Gesetze befreit den Körper von Krankheiten und erhält ihn gesund, und zwar nicht nur siebzig oder achtzig Jahre, sondern letzten Endes hundertzwanzig Jahre.

Denn im Lichte dieser neuen Lebensführung scheint dies das normale Lebensalter zu sein, ein Alter, das man erreichen sollte, ohne zu wissen, was Krankheit ist, in einer Gesundheit , die der „zivilisierte“ Mensch niemals erreichen könnte.

Nur wenn wir unsere Lebensführung in Einklang mit den großen Gesetzen der Natur bringen, werden wir unsere Bestimmung erfüllen und schließlich auch die Antwort auf die große Frage, wozu wir eigentlich hier sind, und was der Sinn des Lebens ist, finden.

Jeder Mensch muss selbst seine Gesundheit aufbauen

Die vergleichende Ernährungslehre

Der größte Fachmann auf diesem Gebiet ist der amerikanische Prof. F. L. Hoffmann. Nach seiner Meinung, und auch nach der Ansicht des großen englischen Ernährungsexperten Sir Robert McCarrison, sind die gesündesten Menschen die, die von einer lacto-vegetabilischen Kost leben, das heißt: von ungekochtem Gemüse und Obst, Milch, Butter, Käse, Kartoffeln und Vollkornbrot.

Das lateinische Wort „lacto“ bedeutet „Milch“ und Milchprodukte. Das beste Beispiel für das lacto-vegetarische Kostsystem bietet das jetzt weltberühmte Volk des Hunza-Tales, das auf über 2.000 m Höhe im Nordosten des Himalaya-Gebirges lebt und das bis zum Einbruch der Zivilisation nichts von den Krankheiten und körperlichen Beschwerden wusste, an denen wir leiden. Es wurde von dem jungen Arzt McCarrison um die Jahrhundertwende entdeckt.

Die Vorzüge lacto-vegetabiler Kost

Die Hunza lebten nur von Getreide, Gemüse, Obst, Ziegenmilch, trieben einen bio-dynamischen Ackerbau ohne Kunstdünger und waren hundertprozentig gesund. Sieben Jahre lebte McCarrison in ihrer Mitte und war als Arzt die ganze Zeit arbeitslos; nur Unglücksfälle musste er versorgen.

Noch ein anderes Beispiel dafür, was eine lacto-vegetarische Kost vollbringen kann, will ich Ihnen hier geben. Es handelt sich um eine interessante Erfahrung, die ich einmal machte, als ich in einem entlegenen Teil Schwedens Vorträge hielt.

Auf meinem Morgenspaziergang durch ein einsames Tal kam ich jeden Tag an einer Hütte vorbei, wo eine Schar blühender Kinder herumtollte. Eines Tages rastete ich dort und erbat mir von der Mutter der Kinder die Erlaubnis, ihre Kinder zu untersuchen. Ich musste bekennen, dass ich nie bessere und schönere Zähne, rosigere Backen, hellere Augen, strammere Haut und geschmeidigere, besser entwickelte Körperchen gesehen habe. Es waren die Kinder eines sehr armen Landarbeiters, dessen Frau nicht weniger als siebzehn solch vollkommener Menschenkinder zur Welt gebracht hatte.

Wovon aber lebten diese armen Menschen? – Ihre Nahrung bestand aus grobem Roggenbrot, aus Kartoffeln, die in ihren Schalen gekocht und verzehrt wurden, Karotten und Rüben (sehr oft roh), Kohl, Zwiebeln und roten Rüben zum Mittagessen – und Roggenbrei mit Ziegenmilch zum Abendessen.

Luxusartikel der Zivilisation wie Weißbrot, weißer Zucker, Kaffee, Tee, Eier, Fleisch und Fisch, fehlten völlig auf ihrem Speisezettel. Die Kinder waren so ungewohnt an diese Dinge, dass sie Weißbrot einfach ablehnten. Als ihnen einmal jemand aus ihrer Verwandtschaft am Sonntag einen Braten vorsetzte, waren die Kinder zum Entsetzen der Eltern so unhöflich, dass sie ihn anspuckten.

Ich könnte auch von den harten Lebensbedingen im fernen Norden jenseits des Polarkreises erzählen, wo die Menschen seit Jahrhunderten völlig isoliert, ohne Wege und Verkehrsmittel, von sehr einfacher und eintöniger Kost, aber in völliger Gesundheit gelebt haben.

Mit diesen unleugbaren Beispielen vor Augen, wie die Natur, sich selbst überlassen, immer Gesundheit aufbaut, lernen wir, wie wir unsere Kost zusammenstellen sollten. Ich will hier auf die wesentlichsten Regeln hinweisen:

Die richtige Zusammensetzung der Kost

1. Die Kost sollte ausschließlich lacto-vegetabilisch sein und am liebsten so gegessen werden, wie die Natur sie selbst darreicht.

2. Die Nahrung sollte „eintönig“ sein, vorausgesetzt, dass sie in bester Form die beste Auswahl aller Faktoren wie Mineralien, Vitamine, Proteine und Kohlehydrate, die für die Erhaltung des menschlichen Organismus unentbehrlich sind, enthält.

3. Fleisch, Geflügel, Wildbret, Fische und Eier sollten gänzlich ausgeschlossen werden, ebenso alle künstlichen Reizmittel wie Tabak, Alkohol, Betäubungsmittel und Arzneien.

Jedes Wesen hat seine spezifische Nahrung

Ist dies alles wirklich überraschend, wenn man daran denkt, dass jede Art Lebewesen sich auf eine bestimmte Art Nahrung spezialisiert hat?

Die einzige Ausnahme bildet der „zivilisierte Mensch“, der eine so gemischte Nahrung hat, dass er schließlich das kränklichste Wesen auf Erden geworden ist.

Spezialisierung ist der Schlüssel der richtigen Ernährungsweise.

Wir begannen unsere große Ernährungs- und Gesundheitsreform in Schweden damit, dass wir alle Kochbücher aus unseren Buchregalen verbannten. Jeder, der gesund bleiben will, sollte dasselbe tun! Denn es ist bewiesen, das Gemüse beim Kochen bis 94% seiner besten Bestandteile und besonders seiner basischen Mineralien und alkalischen Salze verliert, welche für die Neutralisierung der Stoffwechselprodukte so wichtig sind. Außerdem wird die Darmtätigkeit beeinträchtig, Verstopfung hervorgerufen und die Darmentleerungen werden hart und übel riechend.

Man hat herausgefunden, dass der Mensch von nur vier verschiedenen Nahrungsstoffen leben kann:

  • gekochten Kartoffeln und ihren Schalen,
  • rohen Mohrrüben,
  • rohen Zwiebeln und
  • frischer unpasteurisierter Milch.

Und dabei bleibt er nicht nur gesund, sondern überwindet auch allerlei Krankheiten.

Experiment mit Kartoffelernährung

Zahllose Experimente mit einer Ernährung von Kartoffeln sind von Prof. Irwin Fischer an der Universität von Yale gemacht worden, und sie haben den Beweis erbracht, dass sogar schon Kartoffeln allein alle wesentlichen Faktoren für die Erhaltung des menschlichen Lebens in voller Gesundheit enthalten. Die Regierung erteilte Prof. Fischer die Erlaubnis, mit hundert Sträflingen Experimente zu machen. Diese hatten nur kleinere Verbrechen begangen und sollten als Belohnung am Ende des Experimentes aus dem Gefängnis entlassen werden. Sechs Monate lang wurden sie ausschließlich mit gekochten Pellkartoffeln und frischem Wasser ernährt.

Viele dieser Sträflinge litten an verschiedenen Krankheiten, andere waren schwächlich und hinfällig gewesen. Während der sechs Monate des Experiments waren sie als Straßenarbeiter tätig. Diese Arbeit dauerte bis in den späten Herbst. Sie waren oft sehr kaltem und nassem Wetter ausgesetzt.

Am Ende dieses Experimentes fühlten sich alle sehr wohl. Nicht einer von ihnen war erkältet gewesen. Alle, die irgendwie krank gewesen waren, hatten ihre Krankheiten überwunden. Und die Schwächlichsten hatten sehr an Gewicht zugenommen.

Dies beweist, dass das zivilisierte Leben heute sich auf drei fundamentale Irrtümer stützt, nämlich:

1. dass es notwendig sei, viel Abwechslung in der Nahrung zu haben, um die Bedürfnisse des Körpers zu befriedigen;

2. dass Fleisch, Fisch und Eier zu den wichtigsten aufbauenden Stoffen gehören;

3, dass die Freude am Essen durch eine Mannigfaltigkeit gekochter und gewürzter Speisen hervorgerufen werde.

Rohkost macht Muskeln!

Einmal bin ich selbst ganz überrascht worden, als ich ein mageres, krankes Mädchen von 18 Jahren auf diese sehr eintönige und einfache Kost gesetzt hatte und die ungeheuren Fortschritte beobachten konnte, die in wenigen Monaten eintraten. So wie eine Pflanze im Mai aus der Erde sprießt, nahm sie bei der neuen Kost an Gewicht zu. Am meisten überraschte mich die Entwicklung ihrer Muskeln. Nach sieben Monaten war sie ein sehr kräftiges Mädchen geworden, obgleich sie sich während dieser Zeit nicht sportlich betätigt hatte. Dies beweist, dass keine Kost besser zur Entwicklung der Muskeln beiträgt als Rohkost.

Ein anderes Beispiel für die Richtigkeit dieser Behauptung liefert der muskulöse Körperbau der großen, pflanzenfressenden Tiere wie Gorilla, Bär und Elefant.

Und das Kochsalz?

Einmal fragte ich einen Prof. der Medizin, der der Ansicht war, der Mensch müsste seiner Nahrung wenigstens 10 bis 15 Gramm Kochsalz zusetzen, um in vollkommener Gesundheit zu bleiben, ob er mir erklären könnte, wieso der streng vegetarisch lebende nordische Bär und der Gorilla ohne dieses Kochsalz völlig gesund bleiben könnten? Der Prof. konnte mir natürlich keine Antwort geben. Er hatte niemals daran gedacht. Er wusste auch nicht, dass die gewöhnliche lacto-vegetabilische Rohkost 10 Mal mehr Chlornatrium enthält, als der Körper täglich braucht, und dass rohes Gemüse die vegetarisch lebenden Menschen und Tiere mit allen physiologisch wichtigen Salzen und anderen Nahrungsfaktoren in allerbester Form und Zusammensetzung versieht.

Wir wissen jetzt, dass wir durch ein kochsalzfreies lacto-vegetabilisches Rohkostsystem den Rheumatismus ganz überwinden, dass das Kochsalz als ein vollkommen unnötiger Zusatz zu unserer Nahrung im menschlichen Körper eine chronische Vergiftung verursacht und dass diese Vergiftung eine der Hauptursachen vieler körperlicher Störungen und Krankheitszustände ist – vor allem aber der rheumatischen Krankheiten.

Rohkost macht den Darm gesund

Viele Leute werden jetzt den Einwand erheben, dass sie kein rohes Gemüse verdauen können und dass ein sehr gesunder Darm dazu erforderlich sei. Darauf kann ich nur erwidern, dass rohes Gemüse die einzige Nahrung ist, die einen gesunden Darm aufbauen und erhalten kann. Außerdem hat es keinen Zweck, von Rohkost leben zu wollen, solange man auch Fleisch, Fisch und Eier isst. Warum es so ist, habe ich bereits erklärt, als ich über den Bau und die Aufgabe des Dickdarms sprach. Wenn wir zu einer lacto-vegetabilischen Kost übergehen und auf Fleisch, Fisch und Eier verzichten, wird sich die Bakterienflora im Darm allmählich ändern, von einer Flora von Fäulnisbakterien zu einer Flora von Gärungsbakterien. Sobald diese Anpassung stattgefunden hat, werden wir erleben, dass unser misshandelter Darm anfängt, ganz anders zu arbeiten, und den Rhythmus erlangt, den der berühmte griechische Arzt Hippokrates 400 Jahre vor Christi Geburt beschrieben hat. Und damit ist unsere Verstopfung oder unser Darmkatarrh für immer verschwunden.

Ein neues Gesundheitsgefühl

Hippokrates sagt darüber: „Ohne wenigsten drei oder noch besser vier reichliche, leichte, breiartige Darmentleerungen täglich zu haben, kann kein Mensch völlig gesund sein. Und diese Darmentleerungen sollten außerdem noch ganz geruchlos sein.“

Aber wir werden kein Resultat erreichen, wenn unsere Kost nicht streng lacto-vegetabilisch ist und nicht in der Hauptsache aus frischem Obst, Rohgemüse, Milch und ganzen oder grob gemahlenen Getreidekörnern in richtiger Zusammenstellung besteht.

Die Kruska

An mir selbst habe ich feststellen können, dass ich diesen Rhythmus nicht erreichen konnte, wenn nicht eine meiner Hauptmahlzeiten aus einer Grütze bestand, die aus grob gemahlenen Getreidekörnern gemacht war, ähnlich dem schottischen Gericht „Brose“, das aus zerquetschten Haferkörnchen besteht, die mit kochendem Wasser übergossen werden und dann eine Viertelstunde oder länger nachbrodeln dürfen. In Schottland hat man seit Jahrhunderten dieses berühmte Gericht gegessen und hat dadurch erreicht, dass der Verdauungsapparat vorzüglich arbeitet. Nach diesem schottischen Gericht habe ich eine Grütze zusammengestellt, die unter dem Namen „Kruska“ bekannt geworden ist.

Zubereitung der Kruska

Eine Normalportion wird auf folgende Weise zubereitet. Die Quantität kann nach Belieben variiert werden:

Zuerst kauft man eine Handmühle mit verstellbarem Mechanismus für das Grob- und Feinmahlen des Getreides.

Dann werden Weizen, Roggen, Gerste und Hafer in ungemahlenem Zustand eingekauft, bzw. die fertige Kruskamischung, die aber nicht schon gemahlen sein soll. Erst unmittelbar vor der Zubereitung wird die für den Verbrauch des Tages benötigte Quantität mit der Handmühle grob gemahlen. Eine Quantität für eine Person, die körperlich arbeitet, setzt sich folgendermaßen zusammen:

Je 1 EL Weizenkörner, Roggenkörner, entspelzte Haferkörner, entspelzte Gerstenkörner, alles grob gemahlen; dazu etwas Kleie (saubere), bis die Grütze die richtige Dicke bekommt.

Dazu noch zwei EL Rosinen mit Kernen.

Diese Ingredienzien werden mit 2 Tassen kochendem Wasser vermischt und fünf Minuten lang, aber nicht länger, stark gekocht.

Dann stellt man den Topf in einen isolierten Behälter oder eine Quellkiste, in der die Kruska mindestens eine Stunde, möglichst aber zwei oder mehrere Stunden ziehen muss. Je besser isoliert der Behälter ist, desto besser wird die Kruska. Sie muss beim Herausnehmen aus dem Behälter so heiß sein, dass sie dampft.

Sie wird mit Milch und irgendeiner Marmelade oder einem Fruchtkompott genossen.

Stehen chemisch unbehandelte Zitronen- oder Apfelsinenschalen zur Verfügung, so kann man je einen TL davon, gerieben oder fein gehackt, der Mischung beigeben; und zwar werden sie wenige Augenblicke, ehe man den Brei vom Feuer nimmt, hineingerührt.

Kruska mit Hirse

Man kann Kruska auch mit einem fünften Getreide, der Hirse, bereiten, was sie besonders wohlschmeckend macht und auch nach Belieben eine andere Getreideart ausschalten und mit der Zusammensetzung experimentieren, bis man eine Kruska nach eigenem Geschmack erhalten hat.

Ungekochte Kruska

Die gemachten Experimente haben gezeigt, dass diese Kruska auch zubereitet werden kann, ohne gekocht zu werden, wenn die notwendigen Menge Wasser zuerst allein zum Kochen gebracht wird, worauf man den Topf vom Feuer nimmt und sofort die Mischung mit all ihren Ingredienzien in das kochend heiße Wasser gibt und sie einige Minuten lang darin umrührt. Dann muss das Ganze, wie oben beschrieben, in einer Quellkiste oder in einem isolierten Behälter stehen und ziehen. Menschen mit guter Verdauung können diese schnell gemachte Kruska gut vertragen.

Wirkungen der Kruska

Das Bemerkenswerteste ist, dass alle, welche diese Vierkornkruska versucht haben, bezeugen, dass sie, was die Leichtverdaulichkeit, den Geschmack und nicht zuletzt die Einwirkung auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und den Kolonrhythmus betrifft, jedes andere Gericht übertrifft.

Und das ist kein Wunder! Enthält sie doch das ganze Getreidekorn mit der Schale, seinem Keim, den Vitaminen und Mineralien. Es ist eine Tatsache, dass das Getreidekorn, sobald es zerkleinert wird und die Luft hinzutreten kann, unablässig an Wert verliert. Der außerordentlich nahrhafte, vitamin- und fettreiche Keim wird ja beim Mahlen in der Kundenmühle entfernt, da er auf Grund seiner leichten Zersetzlichkeit schnell ranzig wird. Dasselbe gilt für die nahrhafte und für die Darmtätigkeit so wichtige Schale des Kornes, die Kleie, die beim Weizenkorn nicht weniger als neun Zehntel der besten Bestandteile desselben enthält. Wir können feststellen: das ganze, unzerkleinerte Korn ist und bleibt seine eigene, beste Vorratskammer. Sobald wir diese Vorratskammer zerbrechen, beginnen auch die unheilvollen Zersetzungsprozesse des Inhaltes.

Kruska besser als Brot

Deshalb kann kein gebackenes Brot sich mit einer Portion Kruska messen, die auf oben beschriebene Weise zubereitet worden ist. Denn darin befinden sich alle Bestandteile des Kornes, die so wenig der Luft ausgesetzt und gekocht worden sind, wie nur eben möglich ist. Vergleiche die Kochtemperatur von 100°C im Kruskatopf mit der unerhört großen Hitze von 400°C und mehr in einem modernen Backofen; und vergleiche die allmählich absinkende Temperatur während des Ziehens in einem Kruskatopf von ungefähr 90 bis 70 Grad in der Kochkiste mit der Backofenhitze!

Man kann die Kruska auch sehr bequem in einem Essthermos quellen lassen und sie in diesem zum Arbeitsplatz oder Büro mitnehmen.

Diese Kruska, zusammen mit der lacto-vegetabilischen Kost, baute mir eine Gesundheit auf, die so vollkommen ist, dass ich mir früher ein solches Wohlbefinden nie hätte vorstellen können. Besonders besserten sich auch in erstaunlicher Weise mein Gehör und meine Sehkraft, und diese Besserung hat seitdem angehalten. In Tausenden von ähnlichen Fällen habe ich dasselbe Ergebnis bei meinen Anhängern feststellen können, sobald die hippokratischen Darmentleerungen erreicht worden sind. Zuletzt bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass hier die Lösung vieler Augen- und Ohrenerkrankungen, mit denen die Spezialisten – oft vergebens – ringen, zu finden sind.

Anatomie und Funktion des Dickdarms

Die Erklärung dieser erstaunlichen Besserung fand ich, als ich die Anatomie des Dickdarms studierte. Wie jeder, der den Aufbau des Körpers studiert, weiß, wird das Blut vom ganzen Darm durch die große Portalvene zur Reinigung in die Leber geführt, mit Ausnahme eines beträchtliche Teils des Blutes vom Mastdarm, das geradewegs in den Blutumlauf aufgenommen wird, ohne dass es vorher von der Leber gereinigt worden wäre.

Diese Tatsache war den Ärzten seit jeher bekannt, ohne dass sie ihre ungeheure Bedeutung erfasst haben. Ich selbst habe mir den Mastdarm häufig untersuchen lassen, seitdem ich den hippokratischen Rhythmus der Darmentleerungen erreicht hatte, und stets stellte sich heraus, dass er leer war. Daraus habe ich den Schluss gezogen, dass bei unseren biologischen Vorfahren der letzte Teil des Darmkanals, nämlich der Mastdarm, zwischen den Darmentleerungen stets leer war, genauso wie der Mund zwischen den Mahlzeiten leer ist.

Aber was hat der zivilisierte Mensch aus seinem Dickdarm gemacht! Hat er ihn nicht in eine Kloake und den Mastdarm in einen Latrinenkübel für allerhand Abfälle, die sich in einem Zustand von Fäulnis befinden, verwandelt, was dieses Organ für allerlei Krankheiten, Krebs und andere Geschwüre, Hämorrhoiden und Entzündungszustände prädestinierte hat?

Sir Arbuthnot Lane, der berühmte englische Chirurg, hat stets behauptet, dass Krebs und Verstopfung Hand in Hand gehen. Nach meiner Ansicht hat er ganz Recht, und überdies bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass alle die Gifte, die der Blutumlauf vom Mastdarm aus zu den Organen des Körpers trägt, diese allmählich vergiften und so die meisten unserer Krankheiten hervorrufen. Dies erklärt die erstaunlichen Resultate, die erzielt werden, wenn der hippokratische Rhythmus erreicht ist.

Hippokrates hat Recht behalten

Die schwedischen Mediziner haben herzlich über die Behauptung des Hippokrates gelacht. Aber jetzt gibt es Tausende von Menschen, die an sich selbst erprobt haben, dass er völlig Recht hatte. Sie haben eine Widerstandkraft gegen Krankheiten bekommen, die wir alle mit Konsequenz und Ausdauer erreichen können. Einer unserer hervorragendsten Mediziner, Prof. Johannes Ramberg, der sehr krank war, hat sich durch die Methode, die ich beschrieben habe, völlig geheilt. Auch er hat Hippokrates’ Behauptung über die Darmentleerungen bestätigt. Die Beweise für die Richtigkeit von Hippokrates’ Theorien sind jetzt so zahlreich, dass man nicht mehr darüber lachen kann.

Auch die modernen Röntgenuntersuchungen des Dickdarms haben uns neuerdings sehr interessante und unwiderlegbare Beweise für die Richtigkeit der Behauptungen des Hippokrates gegeben. In einem englischen Lehrbuch für Mediziner von Prof. Rendel Short lesen wir:

„Im Dickdarm gibt es innerhalb 24 Stunden, gewöhnlich nach jeder Mahlzeit, täglich 3 bis 4 große, peristaltische „Massenbewegungen“ (Massmovements), die den Inhalt des Darms ungefähr einen halben Meter vorwärts bringen. Diese peristaltischen Bewegungen kann man mit Röntgen sehen. Man hat sie auch bei Operationen wahrgenommen.“

Was ist denn eigentlich Gesundheit?

Ich antworte: „Gesundheit besteht darin, dass man ohne körperliche Hemmungen und Störungen alles ausführen kann, was man seinen Anlagen nach leisten könnte.“

Ich möchte das Wort „Krankheit“ als irreführend aus allen unseren Sprachen entfernen und durch das Wort „Hemmungen“ ersetzen. Dieses Wort „Hemmung“ gibt uns ein viel klareres Bild von dem, was die Ursache aller Krankheiten in Wirklichkeit ist. Wir können die körperlichen Hemmungen in drei Grade oder Klassen einteilen:

1. Leichtere Hemmungen wie alle Unlustgefühle, Arbeitsunlust, Gedächtnisschwäche, mangelndes Konzentrationsvermögen, mangelnde Ausdauer, Müdigkeit, Benommenheit, Indispositionen, Nervosität, schlechter Schlaf und schwerer Morgenschlaf, Pessimismus usw.

2. Funktionelle Störungen: Unter dieser Benennung können wir fast 60% von allen mehr oder weniger schwer definierbaren körperlichen Hemmungen in eine große Klasse zusammenführen, z. B. Appetitlosigkeit, Diarrhöen, Verstopfung, Mundgeschwüre, Hals- und Zahnschmerzen, Heiserkeit, Kopfweh, Migräne, hoher Blutdruck, Neuralgie und alle Formen von Erkältungen und rheumatischen Schmerzen usw.

3. Größere Hemmungen wie Asthma, Diabetes (Zuckerkrankheit), Gelenkrheumatismus, Epilepsie, Lungenentzündungen, Tuberkulose, Magen- und Darmkatarrhe, Wunden, Ekzeme, Geschwüre, Krebs- und überhaupt alle chronischen Leiden, die durch organische Veränderungen im Körper verursacht sind.

Mangel oder Vergiftung

Alle diese Hemmungen sind durch eine biologisch unrichtige und daher unnatürliche Lebensweise verursacht.

Sie sind entweder durch den Mangel gewisser, für die Gesundheit unentbehrlicher Bestandteile in der Nahrung hervorgerufen, oder sie sind durch Giftstoffe verursacht, die in den Körper mit der Nahrung und den Genussmitteln oder durch die eingeatmete Luft eingeführt worden sind.

Man teilt ja auch die Krankheiten in zwei Hauptgruppen auf, nämlich in Mangelkrankheiten und in Vergiftungskrankheiten (Toxämie).

Von diesem Standpunkt aus können wir behaupten, dass Gesundheit nichts anderes ist als innere und äußere Sauberkeit.

Eine weitere Schlussfolgerung

ist, dass unsere fünf Sinne die besten Instrumente und die sichersten Führer sind, wenn wir einen Menschen gesund machen wollen, in erster Linie die Nase und die Augen.

Besonders unsere Nase kann uns manche Aufklärung über den Zustand des Patienten geben. Unsere Mediziner haben die Nase ganz vergessen, die der beste Wegweiser des Hippokrates war, wenn er Kranke untersuchte. Der Geruch des Atems, des Schweißes, der Füße und der Darmentleerungen sagten ihm mehr von den Ursachen der Erkrankungen als alle unsere modernen Instrumente und Laboruntersuchungen. Er wusste sehr genau, wie der Atem, der Schweiß, die Füße und die Darmentleerungen eines völlig gesunden Menschen riechen mussten und aussehen sollten, und er wusste auch, mit welchen Mitteln er die krankhaften Zustände beheben konnte.

Die heilende Kraft der Natur

Ein leuchtendes Beispiel für die heilende Kraft der Natur haben wir in dem Fall des jungen schwedischen Sportsmanns Carl Widmark, eines bekannten Kanuruderers, der vom schwedischen olympischen Komitee auserkoren war, an den olympischen Wettspielen in Berlin 1936 teilzunehmen. Daraus wurde aber nichts. Wenige Monate vor den Wettspielen erlitt er nämlich einen völligen Zusammenbruch. Die Ärzte stellten eine unheilbare Herzkrankheit fest und außerdem giftigen Kropf. Er musste nun monatelang im Krankenhaus liegen und war über seine abgebrochene Laufbahn ganz verzweifelt. Als er dann zufällig von unserem neuen Ernährungsexperiment hörte, beschloss er, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Er begann mit unserem lacto-vegetabilischen Kostsystem und wurde nach einigen Monaten vollkommen gesund. Innerhalb eines Jahres trainierte er von neuem, und im August des Jahres 1938 ging er nach Saltsjöbaden, um an den Wettspielen um die Weltmeisterschaft im Paddeln teilzunehmen. Sein Kommen erregte großes Aufsehen, denn jedermann hatte von seiner Erkrankung gehört und auch von seinem sonderbaren Ernährungssystem. Alle waren gespannt, wie er die Probe bestehen würde. Zum Erstaunen aller Zuschauer hat er einen glänzenden Sieg errungen und wurde sogar zweifacher Weltmeister, da er auf der kürzesten Strecke von einem Kilometer und auf der längsten Strecke von zehn Kilometern Sieger wurde. Sieben Jahre lang verteidigte er jährlich seinen Weltmeistertitel, ohne besiegt werden zu können. Im achten Jahre wurde er schließlich doch besiegt, – und zwar von einem zehn Jahre jüngeren Waerlandisten!

Anhang

Wesen und Entstehung des Waerland-Systems

Eine Zusammenstellung von Ebba Waerland

Are Waerland, geboren in Finnland, war ein ungewöhnlich tatkräftiger, hochbegabter Forscher schwedischer Abstammung, der nach langen Studien und Versuchen ein genial einfaches, in sich abgerundetes Ernährungs- und Lebensführungs-System schuf, das in vielen Tausenden von Krankheitsfällen oft schwerster Art zuerst in Schweden und später in vielen anderen Ländern erstaunliche Heilerfolge hatte.

Einen der entscheidendsten Impulse für die Entstehung des Waerland-Systems ergaben Erfahrungen, die schon zu Anfang dieses Jahrhunderts in England in der Klinik des berühmten großen Chirurgen Sir Arbuthnot Lane gesammelt werden konnten. Prof. Lane hatte nämlich herausgefunden, dass es möglich war, fast alle chronischen Leiden, selbst in schwersten, scheinbar hoffnungslosen Fällen zur vollen Heilung zu bringen, wenn bei dem Kranken der ganze Dickdarm operativ entfernt wurde. Er kam darauf, wie man diese Operation sicher und ohne Gefahr für den Patienten durchführen konnte. Da kamen also Menschen, die hoffnungslos dem Rollstuhl verfallen schienen, und andere, die man vor der Amputation von Armen und Beinen nicht mehr bewahren zu können glaubte, aber auch Drüsenkranke und andere Leidende aller Art. Und alle diese Menschen erlebten Wunder an Heilung, wenn man sie dieser Darmoperation unterzog. Prof. Lane und seine Mitarbeiter gewannen aus diesen Erfahrungen die Überzeugung, dass offenbar der Fäulnisherd im Dickdarm aller dieser Kranken die eigentliche und tiefste Ursache für die vielen verschiedenen Leiden war.

Einer der besten Biologen Englands, Sir Arthur Keith, konnte diese Auffassung überzeugend untermauern, als er gelegentlich bei einer Forschungsreise in Afrika nachweisen konnte, dass die in der Wildnis lebenden Menschenaffen, denen die Zivilisationskrankheiten der Menschen völlig unbekannt sind, keine Fäulnisherde im Darm haben, während die zivilisierten Menschen -, bei gleich aufgebauten Verdauungsorganen – fast ohne Ausnahme sehr stark damit behaftet sind.

Eine entscheidende Forderung aus diesen Erfahrungen aber zog Are Waerland, nachdem ihm klar geworden war, dass die radikale Entfernung des Dickdarmes doch nur eine Notlösung sein kann, die nur in wenigen verzweifelten Fällen wirklich zu verantworten ist. Als er eingesehen hatte, dass der zivilisierte Mensch die Entstehung der Fäulnisherde in seinem Dickdarm nur der fehlerhaften Zusammensetzung seiner Ernährung zu verdanken hat, stellte er sich die Aufgabe, diese Fäulnisherde nicht operativ, sondern durch eine andere, bessere Ernährung zu beseitigen, – eine Ernährung, die durch ihre Beschaffenheit keinen Nährboden für Fäulnis mehr abgibt.

Das überaus erfolgreiche Ergebnis dieses Suchens nach einer fäulnisfreien und artgemäß richtigen Kost führte zu der heute gründlich erprobten, seit über drei Jahrzehnten bekannten Waerlandkost, durch die ungezählte Menschen in vielen Ländern ihre Gesundheit aufgebaut haben. Man erreicht mit der auf der Basis dieses Kost-Systems von Ebba Waerland, der Gattin des Ernährungsforschers, ausgearbeiteten Therapie die erstaunlichsten Heilerfolge.

Um die Darmfäulnis zu verhüten, muss man Fleisch, Wurst, Geflügel, Fisch und Ei radikal ausschalten, denn diese Stoffe bieten den Fäulnisbakterien den günstigsten Nährboden. Wenn es unter den passionierten Fleischessern überhaupt noch Menschen gibt, die nicht gerade krank sind, so nur, weil sie eine gute Konstitution mitbekommen und in ihrer Jugend mäßig und ohne ein Übermaß von schädlichen Stoffen in der Nahrung gelebt haben. Der heutige große Verbrauch an Zucker und Süßigkeiten, die vielen allzu konzentrierten Nährstoffe und der hohe Fettverbrauch ergeben, zusammen mit der sitzenden Lebensweise, der schwachen Atmung, der schlechten Durchblutung und dem Aufenthalt in verbrauchter Luft, eine Basis, auf der keine Gesundheit mehr gedeihen kann.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Gesundheit ist die Ausschaltung der Übersäuerung, eines Grundübels heutiger Zivilisation, verursacht durch allzu viel säurebildende Nahrung. Are Waerland hat über die Übersäuerung eine eigene Schrift verfasst, nachdem er sie viele Jahrzehnte studiert hatte. Er bezeichnete sie als eine Grundursache der meisten Krankheiten. Ohne tägliche Zufuhr einer genügenden Menge von Mineralsalzen kann die Natur das nötige Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen nicht aufrechterhalten. Durch das Kochen der Gemüse, die sehr reich an basischen Salzen sind, geht aber der größte Teil verloren. Es genügt daher nicht, nur dem sehr säurebildenden Fleisch zu entsagen, sondern man muss die meisten gekochten Gemüse durch Rohgemüse ersetzen, weil diese erstens basenreicher und zweitens in jeder Hinsicht viel hochwertiger sind. Denn nicht nur die Mineralsalze, auch die meisten der lebenswichtigen Vitalstoffe wie Vitamine, Fermente, Spurenelemente usw. gehen durch das Kochen verloren oder werden zerstört.

Selbstverständlich ist ja auch, dass man, wenn man mit der Waerlandkost ein Höchstmaß an Gesundheit erreichen will, alle sonstigen Gifte und schädlichen Beimengungen zur Ernährung ausschaltet.

Milch, Sauermilch und Quark gehören aber selbstverständlich zu einer lakto-vegetabilen Gesundheitskost, wie sie die Waerlandkost ist. Denn sie sind keine fäulnisbildenden Nährstoffe, sondern unterhalten – wie z. B. auch das Sauerkraut – die milchsaure Gärung, die im Darm normal, ja sogar gesund und notwendig ist.

Dass eine reichliche Flüssigkeitszufuhr unerlässlich ist, hat Are Waerland besonders hervorgehoben. Für alle Vorgänge der Ausscheidung und der Durchspülung, für die innere Reinigung aller Zellgewebe, die Tätigkeit der Schleimhäute und für die Funktion nahezu aller Organe braucht der Organismus viel Flüssigkeit.

Die Waerland-Ernährung ist also eine lacto-vegetabile Rohkost mit Zugabe von in der Schale gekochten Kartoffeln und verschiedenen Arten von Vollgetreide, die in einer besonderen Getreidespeise, der sogenannten Kruska, zusammengestellt werden. Die basische vegetabile Rohkost-Mahlzeit und die leicht säurebildende Kruska-Getreidemahlzeit sollen sich abwechseln, da sowohl Säuren als auch Basen für den Körper nötig sind.

Are Waerland ist stets mit Nachdruck für den hohen Wert des ganzen unzerstörten Getreidekorns eingetreten. Der Vollgetreidenahrung die ihr zukommende Beachtung wieder zu verschaffen durch Einführung von Vollkornbrot, das besonders schonend hergestellt wird, und einem hochwertigen Vollgetreidebrei, der noch alle Wertstoffe des Getreides enthält, sowie Ausschaltung des so wertlosen weißen Mehles, war ihm ein wichtiges Anliegen.

Man glaube nicht, dass diese so „strenge“ Kost eintönig sei! Davon kann keine Rede sein. Are Waerland weist darauf hin, dass alle Lebewesen in Bezug auf die Nahrung Spezialisten sind. Demnach kommen wir der artgemäß richtigen und natürlichen Nahrung am nächsten, wenn wir danach streben, die für uns Menschen geeignetste spezielle Kost zu finden, an Stelle des uferlosen und wahllosen Vielerlei der heutigen Speisezettel, die in Wirklichkeit doch nur eine einseitige und vitalstoffarme, also Schaden bringende Nahrung ergeben. Die Waerlandkost bietet in ihrer Reichhaltigkeit an Möglichkeiten der Zusammenstellung so viel, dass man immer Freude daran hat und das Essen zu einem wahren Genuss wird. Davon zeugen alle, die ihre Ernährung umgestellt haben, das Waerland-System einführten und dann dabeigeblieben sind.

Wer gesund ist, soll nicht glauben, dass er ein Patent auf seine Gesundheit hat!

Nein! – Sie muss gepflegt und aufrechterhalten, sie muss täglich neu erworben werden! Es gilt, die neuen Zellen unseres Körpers, welche täglich und stündlich die verbrauchten ersetzen, mit gutem Material aufzubauen.

Ebenso wie unsere Gesundheit davon abhängig ist, dass alle unsere Organe in Kontakt kommen mit den funktionellen Komponenten, damit sie auf eine physiologisch richtige Weise arbeiten können, müssen auch die inneren Voraussetzungen zur Gesundung da sein. Denn unser ganzes innersekretorisches System ist in höchstem Maße von unserer Stimmung und inneren Harmonie abhängig. So wie die Lungen reine Luft, die Verdauungsorgane gesunde Nahrung brauchen, so hängt unsere harmonische Entwicklung und unser inneres Gleichgewicht davon ab, dass wir positive Gedanken hegen und eine lebensbejahende Einstellung haben.

Dr. med. Fritz Becker, Berchtesgaden, schrieb in den Waerland-Monatsheften in einem Aufsatz unter dem Titel:

Warum ich als Mediziner für die Waerlandkost eintrete

„Ich lehne die moderne Zivilisationskost als Arzt aus folgenden triftigen Gründen ab:

1. weil sie zu wenig Vitalstoffe enthält,

2. weil sie erhitzt ist,

3. weil sie übermäßig gewürzt ist,

4. weil sie einen viel zu hohen tierischen Eiweißgehalt hat,

5. weil sie verschlackt,

6. weil sie den Körper in eine saure Stoffwechsellage bringt,

7. weil sie zur Darmfäulnis und damit zur Selbstvergiftung des Körpers führt.

Weitere Bücher von Are Waerland:

– Befreiung aus dem Hexenkessel der Krankheiten

– Das Waerland-System in einer Nussschale

– Die neue Kälte-Therapie

– Hauptwerk II – Der Weg zu einer neuen Menschheit

– Übersäuerung als Grundursache der Krankheiten

– Warum ich weder Fleisch, Fisch noch Ei esse